
Moon Knight: “Schwarz, Weiss und Blut”
“Schwarz, Weiss und Blut” ist eine Panini Reihe, die schon zu anderen Superhelden erschienen ist. Die vorliegende XL-Anthologie enthält knackige Kurzgeschichten mit Moon Knight in der Hauptrolle. Die Storys stammen von den unterschiedlichsten Autoren und Zeichnern. Mit dabei sind außerdem Spider-Man, der ägyptische Gott Anubis, Redblade, Dr. Strange, Vermin, Juggernaut, Blutfalter, Shesmu,
DIS: Vier in eins
“Ich dachte der Rachedurst schwindet mit der Zeit.” Moon Knight ist der Avatar des ägyptischen Gottes Khonshu, der Monster, Räuber und Kultisten bis aufs Blut bekämpft. Als Mr. Knight ermittelt er manchmal auch im feinen Zwirn. Aber er tut sich auch mit Spider-Man zusammen, sucht Dr. Strange auf und reist ins All. Zudem treffen wir den Moon Knight der Zukunft. Aber wer genau ist dieser Moon Knight nun genau? Und wenn, wie viele? Marc Spector, die ursprüngliche Persönlichkeit von Moon Knight, ist ein Söldner, Steven Grant ein erfolgreicher Geschäftsmann und Jake Lockley, ein Taxifahrer mit guten Kontakten zur Unterwelt. In vorliegender Anthologie im Superformat XL kommen natürlich gleich aller drei Persönlichkeiten des Superhelden zum Einsatz. Besonders beeindruckend sind die Selbstzweifel, die ihn immer wieder plagen und ihm sogar Albträume bereiten.
Ägyptischer Priester auf Abwegen
“Ich bin die Kur“, sagt eine Katze zu ihm im Traum. Katzen stehen in der ägyptischen Mythologie für die Göttin Bastet. Sie ist die Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit, der Freude, der Musik, des Tanzes und der Feste. Bastet wird gerne als Frau mit Katzenkopf dargestellt, aber Moon Knight bekommt es nur mit einer (roten) Katzenversion zu tun. In einem anderen Abenteuer bekommt er es mit einer geheimnisvollen russischen Söldnertruppe namens Volkov zu tun. Volkov macht die Drecksarbeit für einen Staat und setzt andere Regierungen unter Druck. Sie lagern am Ufer des Udambi und Moon Knight kann sie mühelos ausspionieren und ihnen das Handwerk legen. Aber auch bei einem Banküberfall kann Moon Knight aushelfen und den maskierten Räubern ins Handwerk pfuschen. Dieses Mal allerdings als Taxifahrer Jake Lockley. Selbstverständlich mit Backup seines Avatars.
Philosophie mit Fausthieben
“Ich muss die Kontrolle über das letzte x von mir selbst gewinnen. Den Teil in mir, der verlieren möchte. Vielleicht sehnt sich dieser Teil nach der erlösenden Niederlage. Vielleicht will er, dass ich aufhöre. Aber wenn ich aufhöre…bin ich auf einem x. Und ein x bedeutet Tod. Spiel ist vorbei. Verloren.” Mr. Knight ist der Sieger, der nicht gewinnen will. Er kämpft die meiste Zeit mit sich selbst, mit seinen drei Persönlichkeiten und wünscht sich dass dieses Trilemma endlich ein Ende findet. So wünscht er sich einerseits eine Niederlage, um endlich gesund zu werden, aber andererseits kann er nicht verlieren. Denn gerade sein Defekt macht ihn ja so stark und unbesiegbar, dass er wohl für immer verflucht ist, diesen Ausnahmezustand aufrechtzuerhalten. Aber wie sagte schon Soren Kierkegaard: “Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es aber vorwärts“. Ein Dutzend Mondritter-Storys im riesigen Album-Überformat, die zeigen wie viel Kraft und Energie in einem Avatar stecken können. Einigkeit macht eben doch stark.
Ann Nocenti, Benjamin Percy, Jonathan Hickman, u. a.
Moon Knight – Schwarz, Weiss und Blut
(Original Storys: Moon Knight: Black, White and Blood 1-4)
Zeichner: Chris Bachalo, David Lopez, Jorge Fornés, u. a.
Autor: Ann Nocenti, Benjamin Percy, Jonathan Hickman, u. a.
202, XL-Hardcover, 140 Seiten
ISBN: 9783741629365
Panini
26,00 €




Batman – Die Festung. “Kill your idols”, hieß es in den Siebzigern und Jahrzehnte später geht es auch Superman an den Kragen. Oder zumindest seiner Familie. Denn die Kryptonier waren alles andere als ein friedliebendes Volk. Der Heimatplanet von Superman war von einem imperialistischen Volk bewohnt, das andere Planeten eroberte und unterjochte. Nun kommen drei Überlebende und wollen ausgerechnet an Superman, dem wohl letzten Kryptonier Rache nehmen.
Moon Knight – Wächter der Nacht 3 – Monster im Mondlicht. Moon Knight ist kein Superheld. Er sagt es selbst: “Ich bin ein Priester”. Als solcher kann er auch Wasser segnen und so wird es zur Waffe im Kampf gegen Vampire: Weihwasser. Der “lunare Antiheld”, der sein Leben dem Kult Khonshus, dem ägyptischen Mondgott, gewidmet hat, bekommt es in diesem Abenteuer mit einer ganzen Reihe von Vampiren und Werwölfen zu tun.
Hulk – Monsterwahnsinn. Der amerikanische Cartoonist, Illustrator und Designer Jim Rugg hat einen ganz besonderen Zugang zu seinem Lieblingssuperhelden gewählt. Er verwirklicht in vorliegendem XL-Band seine ganze eigene Vision aller Hulk-Meilensteine in dem er eine Art Collage aus über 60 Jahren HULK mit Pop-Art und Underground Comix zu einem einzigartigen Werk vermischt.









“Avengers, Assemble!” (Rächer, sammelt Euch!). Dieser Lockruf erfolgte erstmals Anfang der Sechziger. Nachdem sich die meisten Superhelden als Einzelhelden schon etabliert hatten, war es endlich auch Zeit für ein Super-Team: die Avengers. Stan Lee und Zeichner Jack Kirby versammelten den Iron Man, Ant-Man, The Wasp, Thor und Hulk, um die erste Super-Group im Kampf gegen das Verbrechen zu gründen. Die ersten 20 Geschichten in einem Band plus viele Hintergrundstories, Fotos und Insiderinfos für Fans.






Batman – Krieg dem Verbrechen. Nicht nur die XL-Maße (26 x 36 cm) dieses Xtra-vaganten Batman-Abenteuers haben es in sich. Autor Paul Dini und Zeichner Alex Ross haben eine preisgekrönte Interpretation des Dark Knight Mythos geschaffen, das sich gegen andere wie die Sixtinische Kapelle ausnimmt. Einblicke in die Straßenschlachten Gotham Citys und die Schöpfungsgeschichte des wohl umstrittensten Verbrechensbekämpfers des 20. Jahrhunderts. Eine Hommage.
Spider-Man. Vol. 1. 1962–1964. In einer nummerierten Erstauflage von 5.000 und einer Collector’s Edition von 1.000 nummerierten Exemplaren erscheint in der Reihe Marvel Comics Library dieses Mammutwerk über Spiderman, den menschlichsten aller Superhelden. Stan Lee und Steve Ditko erschufen den Netzschwinger, dem nun im Hulk-Format mit seinen ersten 21 Spider-Man-Geschichten aus den Jahren 1962–64 gehuldigt wird.
Spiderman unterscheidet sich von den anderen Superhelden nicht nur durch sein Alter: er ist Teenager. Als Markensymbol verwendet er eine Spinne, eine Gattung, die eigentlich von allen gehasst wird. Zudem ist er in seiner Identität als Peter Parker eher unsicher und hat Pech in der Liebe. Sein Chef J. Jonah Jameson, Herausgeber des Daily Bugle, schreit ihn immer wieder an. Seine Gegner sind da auch nicht viel anders: Geier, Doctor Octopus, Sandmann, Echse, Electro, Kraven der Jäger, Mysterio und der Grüne Kobold.
Wirklich sorgen tut sich Peter Parker aber nur um seine Tante May, die, ebenso wie er, im uncoolen Queens wohnt. Aber als Stan Lee 1962 zum ersten Mal Spider-Man in der Reihe Amazing Fantasy, die eigentlich eingestellt werden sollte, vorstellte, ging die spektakuläre No. 15 – mit Spider-Man auf dem Cover – durch die Decke. Das todgeweihte Heft katapultierte sich durch den Teenagerhelden an die Spitze der Marvel-Bestsellerliste des Jahres und verjüngte das Heldenarsenal des Marvelverlages um eine ganze Generation. Batman und Superman waren ja bekanntlich schon drei Dekaden früher entstanden.
Miterfinder und Zeichner Steve Ditko trug einen großen Teil zum Erfolg des Jünglings bei. Er hatte einen guten Einblick in das Leben von Teenagern und ihren Problemen und ließ Spider-Man leichtfüßig durch die Straßenschluchten von New York schwingen, ein Gefühl das damals wohl viele Jugendliche und junge Erwachsene suchten. Der vorliegende Sammlertraum im XXL-Format zeigt aber nicht nur die ersten 21 Geschichten im Großformat, sondern enthält auch ein ausführliches Essay von Marvel-Redakteur Ralph Macchio, Originalkunstwerke, seltene Fotografien und vielen anderen Kostbarkeiten und Kleinodien. In enger Zusammenarbeit mit Marvel und der Certified Guaranty Company wurden die am besten erhaltenen Comics aufgeschlagen und für die Reproduktion abfotografiert und mit modernen Retuschetechniken digital überarbeitet.
MARVEL COMICS LIBRARY ist übrigens eine exklusive, langfristige Zusammenarbeit zwischen TASCHEN und Marvel, die schon die seltensten Comic-Klassiker, darunter Spider-Man, Avengers und Captain America, in ihrer ursprünglichen Schönheit in extra-großem Format akribisch reproduziert hat. Jeder Band enthält ein Essay eines Comic-Historikers sowie Hunderte von Fotos und Fundstücken, sowie seltene Original-Comiczeichnungen.