Auf der Titelseite stellt sich die Autorin so vor: 49 Jahre alt, in der Rush Hour, erschöpft vom Hormonchaos und Stimmungsschwankungen, auf der Suche nach Wissen und Erkenntnisse.
Und diese Erkenntnisse erlangt sie in Gesprächen, beim Anhören von Podcasts und dem Lesen von Büchern, das sind ihre Quellen.
Das Fachwissen über den weiblichen Körper wurde in den letzten Jahrhunderten von Männern erdacht, als eine Abweichung vom Standardmenschen, der männlich ist, 1,75 m groß und 70 kg wiegt. Dosierungen wurden auf ihn abgestimmt. Erst seit wenigen Jahrzehnten wird erforscht, oft von Frauen, dass Frauen anders sind. Weiterlesen
Archiv
Peri Meno
Drei Frauen
Alle Texte in diesem Buch schreiben die drei Protagonistinnen, das Schreiben läge in der Familie; so beginnt es in einem Tagebucheintrag von Lori, der siebzehnjährigen Tochter. Der Vater war ein Sportjournalist, aber gestorben, als sie noch ein Kleinkind war, die Mutter ernährt die Familie mit Übersetzungen. Lori schreibt es in ihrem Tagebuch, und versteckt es dann vor der neugierigen Oma. Weiterlesen
Stress and the City Warum Städte uns krank machen. Und warum sie trotzdem gut für uns sind
Der Autor ist Psychiater und Psychotherapeut in einer Berliner Klinik und leitet in der Charité den Forschungsbereich Affektive Störungen. Sein neues Projekt ist das Interdisziplinäre Forum Neurourbanistik, welches die Auswirkungen des Stadtlebens auf die Strukturen des Nervensystems untersucht. Aufgabe des Gehirns ist „dafür zu sorgen, dass sich sein Besitzer an Gegebenheiten seiner Umwelt anpassen kann.“
Wer sind wir? Deutschland auf der Suche nach seiner Identität
Joschka stellt dem Buch Strophen von Heines Wintermärchen voraus und schreibt dazu, was ihn beeindruckt: “seine tiefe Abneigung gegen Preußen und dessen autoritären Obrigkeitsstatt, zugleich seine fast verzehrende Liebe zu diesem Deutschland, zu dessen Sprache und Musik!“ Und stellt die Frage, wie es dem Sohn einer jüdischen Familie ergangen wäre, hätte er in der Zeit des Nationalsozialismus gelebt.Damit umreißt er die Widersprüche seines eigenen Deutschseins. Weiterlesen
Mischka
Seit Jahren lese ich ihre Bücher gerne: sie beobachtet genau und fügt ihre Eindrücke in die Erzählungen über ihr Leben ein, und was für ein Leben! Geboren wurde sie als Kind jüdischer Remigranten in Berlin, der Hauptstadt der DDR, die Eltern aktive Kommunisten, die beim Aufbau des Sozialismus dabei sein wollten. Und in diesem Buch zeigt sich, wie gut sie zuhören kann: bei den Schicksalen jüdischen Lebens, die ihr erzählt wurden.
Aufrecht- Überleben im Zeitalter der Extreme
Die Großmutter spielte schon im Roman Frei -Erwachsenwerden am Ende der Geschichte – eine große Rolle. Geboren wurde sie in Saloniki in der Zeit, als das Osmanische Reich sich auflöste, dort hatte sie zur Oberschicht gezählt, und sprach Französisch, so wie später auch mit Lea.
Herrinnen des Mondes
Eine junge Autorin aus dem Oman erhält den Booker Prize! Sechzehn Jahre später wird das Buch ins Deutsche übersetzt, von einer Dozentin für arabische Literatur, Claudia Ott, die auch im Nachwort Einiges über Kultur und Sprache schreibt. Weiterlesen
Die elfte Stunde. Fünf Erzählungen
Salman Rushdie hat viele Jahrzehnte in den Ländern gelebt, in denen seine Geschichten spielen: In Indien, im Vereinten Königreich und in den USA. Inzwischen ist er bald achtzig Jahre alt, aber er weiß noch, wie es sich anfühlte, dort zu leben, was die Menschen sehen, denken, fühlen. In seine Erzählkunst schöpft er aus der Fülle genauer Beobachtungen, auch von Details. Weiterlesen
Cum/Ex, Milliarden und Moral Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt
„Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht“
Vorwort von Marie von Ebner-Eschenbach
Anne Brorhilker hatte als junge Staatsanwältin schon 2013 verstanden, dass Cum/Es Geschäfte illegal und zu verurteilen sind. Sie hatte Fälle von „Umsatzsteuerkarussel“ bearbeitet, wo ebenfalls nicht gezahlte Steuern erstattet wurde. Und es gab Urteile dagegen, zu Cum/Ex bis dahin nur Geraune über „.Marktineffizienzen“. Weiterlesen
Wenn ich eine Wolke wäre Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens
Das Buch beginnt Ende 1955, das Schiff legt in New York ab, Chemjo und Steven, Vater und Sohn, haben Mascha zum Abschied dahin begleitet. Nach Deutschland fährt sie allein; siebzehn Jahre, nachdem sie das Land mit der Familie verlassen musste. Weiterlesen
Hinter dem Regenbogen Entwicklungspsychiatrische, sexual- und kulturwissenschaftliche Überlegungen zur Genderdebatte und zum Phänomen der Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen
Dr. Alexander Korte ist leitender Oberarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der LMU in München. Seit Jahren publiziert er über Erfahrungen mit seinen PatientInnen. Er reflektiert dabei den wissenschaftlichen Hintergrund und gesellschaftliche Entwicklungen, etwa die Rolle der sozialen Medien und die dort gezeigte Pornographie.
Im Vorwort stellt er heraus, dass es ihm um die Freiheit der Wissenschaft gehe; „nicht um eine gendergerechte Wohlfühlwelt um den Preis der Wahrheitsfindung“, also die Realität „Hinter dem Regenbogen“. Seine Erfahrungen mit unwissenschaftlichen Gegenbehauptungen werden dargestellt und evidenzbasiert begründet widerlegt.
Der Kosmos Baumführer – Europa
Nachdem mir ein Kosmos Führer derselben Autorin so gut gefallen hatte Was blüht denn da?, wollte ich auch diesen kennenlernen.
Tage in August
Hier erscheint die deutsche Übersetzung einer Neuauflage, die 2021 erschien. Geschrieben hatte die Autorin das Buch 1953, mit siebzehn Jahren. Sie legte die Handlung in die letzten Jahre des 2. Weltkrieges. Es erschien dann 1962 und wurde ein Erfolg. Im Vorwort von 1998 schreibt die dann über Fünfzigjährige, dass sie es nun wie ein Jugend Foto betrachte.
Aber?
Max Goldt begleitet mein Leben seit Jahrzehnten: Die kurzen Erzählungen mit ihren Wortschöpfungen, die menschliche Begegnungen beschreiben, in ihrer Kürze Spannung erzeugen, die dann durch eine kurze Pointe aufgelöst wird. Davon gibt es im Band Aber? Einiges, was zum Lachen bringt. Weiterlesen
Merz: Auf der Suche nach der verlorenen Mitte
Mariam Lau beobachtet seit Jahren insbesondere die CDU und schreibt darüber in der ZEIT, manchmal tritt sie in Talk Shows auf. Auf der Rückseite des Buches steht ihre Fragestellung: Ein Konservativer im Aufbruch—oder auf Abwegen?












