
100 Jahre Marilyn Monroe
100 Jahre Marilyn Monroe. Die Marilyn Monroe Centennial-Edition 2026 als goldene Jubiläumsausgabe. Norma Jean Baker kam vor 100 Jahren, 1926, zur Welt. In nur 36 Jahren Lebenszeit stellte sie die ganze Welt auf den Kopf und schrieb nebenbei Filmgeschichte. Mit einer Gesamtedition von bislang elf Titeln bleibt Schirmer/Mosel der führende Photobuchverlag, wenn es um die blonde US-Ikone, Marilyn Monroe, geht.
Marilyn Monroe und die Kamera: davor und dahinter
Die vorliegende Publikation, die den Titel “Marilyn Monroe und die Kamera” seit ihrem Ersterscheinen im Jahr 1989 trägt, wurde damals schon fast über Nacht zum
Weltbestseller. Und blieb es bis heute als international erfolgreichstes Marilyn-Buch im Handel. Den Geburtstag der Schauspielerin, Sängerin und Produzentin weiter der Schirmer Mosel Verlag mit einer goldenen Jubiläumsausgabe zu einem unschlagbaren Sonderpreis von € 25,-. Am 1. Juni 1926 erblickte sie das Licht der Welt und wurde bald darauf zur Waise, obwohl sie noch Vater und Mutter hatte. Genaueres zu ihrer aufregenden Vorgeschichte erfährt man auch in Joyce Carol Oates’ “Blond” Biographie, die von Andrew Dominic unlängst sogar verfilmt wurde. In der vorliegenden “Golden Marilyn” zeigen Photographen wie Avedon oder Weegee sowohl die klassische Marilyn als auch eine Fülle selten gesehener Aufnahmen. Marilyns Schauspiel-Kollegin Jane Russell (“Gentlemen prefer Blondes”) hat für das vorliegende Buch auch eine Einführung geschrieben. Neben Russell sind auch andere Kolleg:innen und ihre Ehemänner Baseballstar Joe DiMaggio (1954) und der Dramatiker Arthur Miller (1956-61) zu sehen.
100 Jahre MM: Schauspielerin, Sängerin und Produzentin
Aber auch Marilyn Monroe selbst kommt zu Wort, etwa in dem großen Interview, das sie dem befreundeten Journalisten Georges Belmont 1960 gewährte. In diesem Interview zeigt sie sich als Person und nicht als – von ihr selbst miterschaffene – Kunstfigur. MM erweist sich darin – entgegen dem Mythos – als kluge, humorvolle und äußerst eloquente Gesprächspartnerin. Denn das blonde Dummchen, diese Wahnvorstellung von ihr, existierte stets nur in den Köpfen misogyner Männer. Von 20th Century Fox wurde sie zwar auf den Typ der naiven, lasziven Blondine festgelegt, avancierte selbst jedoch mit Filmen wie
Niagara, Blondinen bevorzugt, Wie angelt man sich einen Millionär? oder Das verflixte 7. Jahr zu einem ganz eigenen Star. Sie gehörte noch Anfang der 1950er Jahre zu einer der meistphotographierten Frauen der Welt. Erst als sie sich 1954 von ihren Hollywoodverträgen löst und nach New
York ging, wo sie die Marilyn Monroe Productions Incorporated gründete und am Actors Studio studierte, erarbeitete sie sich ein ganze eigenes Profil auch hinter der Kamera. 1957 produzierte sie den Film “Der Prinz und die Tänzerin”, in dem sie auch die Hauptrolle spielte. Mit “Misfits – Nicht gesellschaftsfähig” gelang ihr 1961 auch der Wechsel ins ernste Rollenfach. Am 4.8.1962 starb Marilyn unter immer noch nicht ganz geklärten Umständen mit 36 Jahren in Brentwood, Los Angeles, an einer Überdosis von Barbituraten.
GOLDEN MARILYN
Marilyn und die Kamera
Photographien aus den Jahren 1945-1962
Mit einem Vorwort von Jane Russell
und einem Interview von Georges Belmont
272 Seiten, 152 Tafeln in Farbe und Duotone
Zweisprachige deutsch/englische Centennial-Ausgabe
ISBN 978-3-8296-0952-4
Schirmer Mosel Verlag
€ 25,- € (Ö) 25,60 CHF 28,80


100 Jahre Marilyn Monroe: Meine Woche mit Marilyn. Auch nach mehr als 60 Jahren ist Marilyn Monroe immer noch ein Mythos. Aber aus Anlass ihres Geburtstages am 1.6.1926 erscheint eine Vielzahl von Publikationen, die mehr Licht in das Rätsel um die eigentliche Norma Jean Baker bringt
2019 gewann der scheue, österreichische Dichter und Schriftsteller de Literaturnobelpreis. Einige Berichte zeigten den sprachlosen verstörten Dichter in seinem neuen Heim in Chaville bei Paris, wo er mehr oder weniger seit den 1990er Jahren lebt.












Jim Morrison: Der König der Eidechsen. 50 Jahre ist Mr. Mojo Risin‘ tot und dieses Mal wohl endgültig. Das Akronym unter dem er sich wieder melden wollte, Mr. Mojo Risin‘, taucht auch in dem Titelsong der letzten Langspielplatte der Doors, „L.A. Woman“ auf: „Mr. Mojo Risin‘, got to keep on rising“ heißt es dort bedrohlich. Jim Morrison, dessen weltliche Überreste auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise ruhen, ist wohl zu ewigen Wiedergeburt verdammt. Dem Stehaufmännchen des Rock huldigt die vorliegende bebilderte, überarbeitete und erweiterte Ausgabe mit dem Titel „Jim Morrison. König der Eidechsen“.




Wie kein anderer sonst, schaffte er es, über seine Photographie an die Reichen und Schönen der Welt so nahe ranzukommen, dass sie sich sogar vor ihm auszogen. Körperlich und geistig. So entstanden einige der besten und oft auch ironischsten Portraits einer Gesellschaftselite, die ihren Zenit längst überschritten hatte. Helmut Newton wurde zum Portraitisten der Haute Bourgeoisie der Welt, skurrile Situationen, selbstbewusste Frauen und weibliche Freude an der Sexualität zeichneten seine – oft überdimensionalen – Photographien aus.


Hitchcock’s Blondes: „Fake it!“, habe Hitchcock seiner Lieblingsschauspielerin Ingrid Bergman zugerufen, als diese sich einmal während der Dreharbeiten zu Notorious beklagt hatte, mit ihrem Kleid nicht durch die Türe zu passen. So legendär wie dieser Ausspruch sind auch Alfred Hitchcocks Vorlieben für blonde Frauen, die allesamt in vorliegender hochwertiger Publikation des Schirmer Mosel Verlages mit ihren Filmen vorgestellt werden: Joan Fontaine, Ingrid Bergman, Grace Kelly, Shirley MacLaine, Doris Day, Vera Miles, Kim Nowak, Eva Marie Saint, Janet Leigh, Tippi Hedren, Julie Andrews und Karin Dor.



Andrej Tarkovskij: Der Regisseur von Filmen Iwanowo detstwo (Iwans Kindheit), Andrej Rubljow, Soljaris (Solaris), Serkalo, Stalker, Nostalghia und Offret (Sacrificatio; Opfer) ist zwar schon seit mehr als 30 Jahren tot, sein Werk wird aber wohl die Ewigkeit überdauern. In einer neuen Publikation des Schirmer/Mosel Verlages wird nun noch einmal Rückblick und Einkehr gehalten, auf das Vermächtnis einer der bedeutendsten Regisseure unseres Jahrhunderts. Das Werk ist auf Deutsch und Englisch mit unterschiedlichen Titeln erhältlich.

Romy Schneider Film für Film: 63 Filme hat die im Alter von nur 44 Jahren verstorbene Romy Schneider in ihrem kurzen Leben gedreht. Die Liste der berühmten Regisseure (Luchino Visconti, Orson Welles, Andrzej Zulawski und immer wieder Claude Sautet, u.v.a.m.) mit denen sie zusammengearbeitet hat ist lang, auch die ihrer Filmpartner und berühmten Kollegen, obwohl sie wohl am liebsten mit Alain Delon gedreht hat. Der vorliegende prächtige Bildband zeichnet die Karriere der Femme fatale Film für Film noch und kann so wie ein Lexikon benutzt werden für Filmfreaks und Romy-Fans ebenso wie für einfache Cineasten. Isabelle Giordano zeichnet in ihren Film-Rezensionen, die reich illustriert sind, ein intimes Porträt der Schauspielerin und des Menschen Romy Schneider. Vor allem soll aber eine selbstbewusste Frau gezeigt werden, die zum Symbol ihrer Zeit wurde, denn sie prägte nicht nur das Bild von Generationen, sondern wurde auch zum Vorbild für die heranwachsende neue Generation von Frauen.
