Die Vermessung der Welt

Zwei Männer erforschen die Welt. Sie tun dies auf völlig verschiedene Weise: Während der eine seine Studierstube nur unfreiwillig und seine Region fast gar nicht verlässt und dennoch die weltumgreifendsten Erkenntnisse gewinnt, bereist der andere tatsächlich die entferntesten Kontinente, steigt unter Gefahr für Leib und Leben auf jeden Berg, durchquert Dschungel, Wüsten und Höhlen und bleibt doch eher weltfremd.

Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt werden als wunderliche Gesellen betrachtet, weil sie ihrer Zeit allzu weit voraus sind. Viel später erlangen sie öffentliche Anerkennung, und dies nicht unbedingt für das, was ihnen am meisten am Herzen liegt. Erst im hohen Alter kommt es in Berlin zu einem Zusammentreffen der beiden inzwischen berühmten Naturwissenschaftler. Humboldt hat dies seit langem angestrebt, Gauß sich stets hartnäckig widersetzt.

Wie die zwei Forscher die Welt im Großen wie im Kleinen vermessen, wie sie am langsamen Denken und an der Trägheit ihrer Mitmenschen schier verzweifeln, beschreibt der 30 Jahre junge Autor mit originellem Witz und lebendiger Frische. Statt eines verstaubten Historienromans erwartet die Leser eine gleichermaßen intelligente wie kurzweilige Geschichte über zwei Weltvermesser, die sich — jeder auf seine Weise — ihre eigene Welt errichteten.


Genre: Romane
Illustrated by Rowohlt
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